Kompositionen und Arrangements

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  • Entstehungsjahr: 2008
  • Dauer: 2:10 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

A Crazy ManCharakterstück

„A Crazy Man“ ist ein Solo für Trompete und beschreibt musikalisch einen lebensfrohen und lustigen Menschen. Die Melodien und Harmonien sind zunächst einfach, werden dann aber humorvoll verändert und variiert, sodass es zu einigen kleinen Dissonanzen und erfrischenden rhythmischen Wendungen kommt. Musiker und Zuhörer werden gleichermaßen zum Schmunzeln gebracht, denn jeder kennt so einen typischen „verrückten Mann“.
Dieses Stück widmete Matthäus Crepaz seinem Freund Jonas Pitscheider. Er war Gründungsmitglied und Trompeter im Urtijëi Brassquintett, in dem Crepaz selbst jahrelang mitgespielt hat.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 4:40 min
  • Grad: 2-3
Chor + Blechbläserquintett

Besetzung

  • S/A/T/B
  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

A Santa Lizia (Text: Tone Gasser)Kirchenlied

Dieses Kirchenlied wurde anlässlich eines Wettbewerbes der ULVB (Uniun Ladins Val Badia) komponiert und ist der Heiligen Luzia, Kirchenpatronin im malerischen Ort Lungiarü (I) (dt. Campill), gewidmet. Ziel war es, ein neues einfaches Kirchenlied zu schaffen, welches man während einer Liturgie mit einem gemischten Chor und einem Quintett spielen kann. Die Melodie ist recht einfach und eingängig, sodass auch das Volk problemlos mitsingen kann. Der ladinische Text stammt von Tone Gasser.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 5:00 min
  • Grad: 2-3
Chor + Orchester

Besetzung

  • S/A/T/B
  • 3(picc), 3(eh), 3(bcl), 3(kf) – 4,4,4,1, org, harp, timp, perc(5) ,str

Adum Per Fé Mujiga - großes Orchester (Text: Matthäus Crepaz)Hymne

„Adum Per Fé Mujiga“ (dt. gemeinsam musizieren) war ein Auftragswerk des Kirchenchores von St. Ulrich in Gröden, dem Heimatort des Komponisten. Dieses frische und jugendlich anmutende Lied wurde in Zusammenarbeit mit Musikschülern der Musikschule Gröden uraufgeführt. Deshalb gibt es hierzu auch zwei Ausgaben. Eine ist einfach instrumentiert und bedarf nur einer kleineren Besetzung. Die zweite Version ist etwas anspruchsvoller und beansprucht ein großes Orchester. Der Text stammt vom Komponisten selbst und ist in ladinischer Sprache verfasst.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 5:00 min
  • Grad: 2-3
Chor + Orchester

Besetzung

  • S/A/T/B
  • 2, 2, 2, 2 – 2, 2, 2, 1, org, timp, perc(3) ,str

Adum Per Fé Mujiga - kleines Orchester (Text: Matthäus Crepaz)Hymne

„Adum Per Fé Mujiga“ (dt. gemeinsam musizieren) war ein Auftragswerk des Kirchenchores von St. Ulrich in Gröden, dem Heimatort des Komponisten. Dieses frische und jugendlich anmutende Lied wurde in Zusammenarbeit mit Musikschülern der Musikschule Gröden uraufgeführt. Deshalb gibt es hierzu auch zwei Ausgaben. Eine ist einfach instrumentiert und bedarf nur einer kleineren Besetzung. Die zweite Version ist etwas anspruchsvoller und beansprucht ein großes Orchester. Der Text stammt vom Komponisten selbst und ist in ladinischer Sprache verfasst.

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  • Entstehungsjahr: 2008
  • Dauer: 6:00 min
  • Grad: 4
Sopran + Orchester

Besetzung

  • Sopran Solo
  • 3(picc), 3(eh), 3(bcl), 2 – 4, 4, 3, 1, pno, harp, timp, perc(3), str

Adum Per For (Text: Matthäus Crepaz)Hymne

“Adum Per For” (dt. Für immer zusammen) ist ein modernes hymnenhaftes Lied, ein Aufruf an die Menschheit zum Zusammenhalt, eine Kampfansage gegen Krieg, Unterdrückung und Gewalt. Der Text stammt vom Komponisten selbst und ist in ladinischer Sprache verfasst.

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  • Entstehungsjahr: 2012
  • Dauer: 1:10 min
  • Grad: 2
Blechbläserquartett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Trb 1/2

AperturaFanfare

Diese kurze Fanfare wurde für die Einweihungsfeier des neuen Probelokals der Musikkapelle Kastelruth (I) komponiert.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 19:00 min
  • Grad: 4-5
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5/6

Castellum Ruptum – Die Geschichte eines Dorfes (Text: Matthäus Crepaz)Konzertwerk

Dieses musikalische Werk für sinfonisches Blasorchester beschreibt wichtige Ereignisse in der Geschichte des Dorfes Kastelruth.
Der erste Teil trägt den Titel „Die alte Burg auf dem Kofel“. Das Stück beginnt mit Fragmenten des „Kastelruth-Motivs“. Mit mystischen Klängen wird an die alte Burg erinnert, die vor über 2000 Jahren auf dem Kofel (Schlossberg) gestanden haben muss. Der gesamte erste Teil beschäftigt sich mit dieser Erinnerung an eine erhabene Burg, welche der Grundstein für das heutige Kastelruth war.
Im zweiten Teil „Buntes Treiben im mittelalterlichen Dorf“ hören wir Leben, Musik, Tanz und Feststimmung im mittelalterlichen Dorf. Dieser Teil ist von Schwung, Freude und Feststimmung geprägt.
„Hexenprozesse“ lautet der Titel des 3. Abschnittes. Die Hexenprozesse und die damit verbundenen Hexenverbrennungen gehören leider auch zur Geschichte des Dorfes Kastelruth. Mit Unterstützung der Kirche wurden so einige unschuldige Frauen verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im Ostinato der Pauke wird der für die Angeklagten aussichtslose Prozess dargestellt, die Frauenstimmen sollen an das um Gnade bittende Flehen erinnern, während zugleich die Posaunen die unerbittliche Stimme des Gerichtes darstellen. Das ganze endet in einer zwielichtigen Erlösung auf dem Scheiterhaufen: Dur- und Molltöne überlagern sich und zugleich ertönt eine Kirchenglocke.
Im 4. Teil wird ein besonderes Adelsgeschlecht gewürdigt: „Familie Kraus von Sala“ war eine Familie von Wohltätern, Richtern und Kulturförderern. Das heutige Gemeindehaus, der Ansitz Krausegg, zeugt von dem aus Ungarn stammenden Adelsgeschlecht.
1753 brach in Kastelruth ein furchtbarer Brand aus. Ein beachtlicher Teil des damaligen Dorfes wurde zerstört, auch die Kirche samt Turm kam zu Schaden und die Glocken zerschmolzen. Dieses tragische Ereignis wird im 5. Teil „Der große Brand“ eindringlich musikalisch beschrieben.
Im 6. und letzten Teil „Kastelruth“ steht die Tragik des Geschehens im Vordergrund und die Trauer der Dorfbewohner über das zerstörte Dorf ist deutlich zu vernehmen. Das „Kastelruth-Motiv“, welches in allen Teilen, manchmal klarer und manchmal versteckter zu hören ist, erklingt hier in einer melancholischen Moll-Version, bevor die Kapelle sich dem Gesang hingibt und das „Kastelruth-Motiv“ in Dur wie eine Hymne mit folgendem Text verlauten lässt:

„Auf dem Kofel eine Burg da stand
Das ganze Dorf einst niederbrandt`
Und aus der feuerroten Glut
Entstand Kastelruth.“

„Die Krausen waren noble Leut`
Die Hexentaten sind bereut
Die Glocken schallen frohgemut
Aus dem Turm in Kastelruth.“


Nach einem Glockengeläut in den Tönen As, c, es, f, as, b und c‘, wie sie dem Glockengeläut der Pfarrkirche entsprechen, wird das „Kastelruth-Motiv“ aus der Asche gehoben und auf erhabene und prächtige Weise zum Höhepunkt gebracht. Das Werk endet triumphal und grandios, passend für ein Dorf mit einer so herausragenden Geschichte.

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 4:20 min
  • Grad: 3-4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Hrn 1/2/3
  • Flh 1/2
  • Trp 1/2/3
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Perc 1/2/3/4/5

CastelruptumMarsch

Dieser zünftige Konzertmarsch wurde der Musikkapelle Kastelruth (I) gewidmet. Er zeichnet sich durch einen frischen 1. Teil, einen wuchtigen 2. Teil (Bassgang) und einen erhabenen Trioteil aus, welcher den stolzen Charakter des Kastelruther Musikanten ausdrücken soll. Ein kleiner ritterlich anmutender Zwischenteil im Trio erinnert an das mittelalterliche Dorf Kastelruth, bevor das Hauptmotiv in prächtiger Weise zum Abschluss führt.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 12:50 min
  • Grad: 3-4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Flh 1/2
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5

Centum Triginta – Die Geschichte einer BankKonzertwerk

Die Komposition „centum triginta“ ist ein Auftragswerk der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich. Der Titel „centum triginta“ (hundertdreißig) bezieht sich auf das 130-jährige Bestehen der Bank.
Die Komposition beschreibt in sechs Teilen einige interessante Persönlichkeiten bzw. Ereignisse, welche die Raika Kastelruth-St. Ulrich betreffen.
Zu Beginn hört man gleich das Hauptmotiv der gesamten Komposition: eine noble und edle Melodie, welche den Geist und die ehrenhafte Idee des Friedrich Wilhelm Raiffeisen musikalisch interpretiert.
Im zweiten Teil konfrontiert sich die Industrie mit der Raiffeisen-Idee. In jener Zeit um 1850 beherrschen große Fabriken, Industrien und der Kapitalismus die Wirtschaft. Die moralische Kälte und Skrupellosigkeit wird musikalisch mit Industriegeräuschen lautmalerisch nachgeahmt, bis man, wie aus dem Nichts, die „Raiffeisen-Melodie“ heraushört, welche sich wie ein feiner Grashalm durch eine massive Asphaltschicht ihren Platz schafft.
Eine feierliche Fanfare beschreibt Die Gründung der Raiffeisenkasse Kastelruth im Jahre 1890. Die „Raiffeisen-Melodie“ wird in etwas abgewandelter Form vom Blech festlich eingeleitet, vom Holz edel übernommen und zum Schluss gemeinsam mit großer Entschlossenheit zu Ende gebracht.
Darauf folgt die musikalische Interpretation einer besonderen Frau: Johanna Rabanser, die Perle der Kassa, so wurde sie genannt. Sie muss eine gewisse Aura gehabt haben und wurde von der Männerwelt, wie es scheint, damals sehr geschätzt. Ein feiner und beruhigender musikalischer Teil, welcher von einem zarten Flötensolo bestimmt ist, soll dies verdeutlichen.
Darauf folgt die Beschreibung eines düsteren Teils der Geschichte: Die Kriegsjahre. Menschen werden verurteilt, deportiert und verlieren ihr Leben. Die Kasse muss schwierige Zeiten durchleben. Musikalisch werden perkussive Ostinati, dunkle, bedrohliche sowie schrille Töne und Dissonanzen verwendet. Die „Raiffeisen-Melodie“ hört man in einer tragischen Moll-Version.
Im Finale: die Raiffeisen Kastelruth-St. Ulrich bekommt man abschließend - nach einem aufblühenden musikalischen Aufbau - die „Raiffeisen-Melodie“ in vollster Pracht zu Gehör. Die Komposition ist einerseits eine musikalische Gratulation zum 130-jährigen Bestehen der Raiffeisenkasse, andererseits gilt sie der Erinnerung an Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einen ehrenvollen Mann, welcher mit Mut und Würde den Schwächeren in der Gesellschaft eine besondere Art der Hilfe und des Beistandes geleistet hat.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 2:00 min
  • Grad: 3
Blechensemble + Perkussion

Besetzung

  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2

CHEF - FanfareFanfare

Gerhard Prossliner, einem ehrenamtlich tätigen, leidenschaftlichen und stolzen Obmann der Musikkapelle Kastelruth, wurde diese Fanfare zu seinem 20-jährigen Jubiläum gewidmet.
Im Titel „CHEF FANFARE“ steckt bereits das Hauptmotiv: Es sind nämlich die Noten C H E F F A F A E.

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  • Entstehungsjahr: 2009
  • Dauer: 4:00 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

Chocolate Brasileiro (Blechbläserquintett)Samba

Ein lebensfroher Samba mit seiner stereotypischen Harmonik und Rhythmik. Eine Hommage an Ari Barroso und seinem „Aquarela do Brasil“. Das Stück wurde ursprünglich für Blechbläserquintett komponiert und später für Orchester umgeschrieben.

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 04:40 min
  • Grad: 4
Orchester

Besetzung

  • 3(picc), 3(eh), 3(bcl), 3(kf) – 4,4,4,1, git, harp, timp, perc(5), str

Chocolate Brasileiro (Orchester)Samba

Ein lebensfroher Samba mit seiner stereotypischen Harmonik und Rhythmik. Eine Hommage an Ari Barroso und seinem „Aquarela do Brasil“. Das Stück wurde ursprünglich für Blechbläserquintett komponiert und später für Orchester umgeschrieben.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 4:30 min
  • Grad: 6
Ensemble

Besetzung

  • Cl
  • Vl
  • Vc
  • Perc

creazionZeitgenössisches Charakterstück

Dieses ambitionierte und extravagante Werk wurde für die Eröffnung der Ausstellung „Controtempo“ des Künstlers Wilhelm Senoner komponiert.
Das Werk beginnt mit Rutenschlägen, welche die metaphorische Selbstgeißelung eines Künstlers symbolisieren, der von dem Instinkt getrieben ist etwas Neues zu schaffen. Man hört dann Fragmente von Themen und Motiven, eine Art Ideensammlung, die nach und nach Form annehmen. Der Künstler beginnt gezielt und immer intensiver am Projekt zu arbeiten. Etwas klarere melodische Linien und Harmonien symbolisieren diesen Abschnitt. Dann kommt der Moment, wo der Künstler zum Handwerker wird und sein Projekt konkret umsetzen kann, er macht sich kraftvoll und entschlossen an die Arbeit. Die Musik wird hier klar, strukturiert, repetitiv und auch intensiv. Am Ende beruhigt sich die Musik. Sie wird immer „leichter“ und „erlösender“. Der Künstler vollendet sein Werk und lässt es gehen, wie ein Elternteil sein erwachsen gewordenes Kind gehen lässt. Ein bitter-süßes Gefühl, mit tiefer Genugtuung: der Nährboden für eine nächste Kreation.
Bei der Uraufführung traten neben dem Quartett „Ucajion“ auch die Tänzerin Anastasia Kostner auf. Dabei verschmolzen Musik, Tanz und Skulptur zu einem berührenden Gesamtkunstwerk.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 7:00 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc 1/2
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trp 1/2/3
  • Flh 1/2
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5

Der Heimat zur WehrKonzertwerk

„Der Heimat zur Wehr“ ist eine musikalische Darstellung der Schlacht im Walde von Mutters (A) am 29. Mai 1809.
350 Kastelruther Schützen zusammen mit ca. 65 k.u.k. Jägern griffen eine bayrische Kolonne von mehr als 1.000 Mann an und vermochten sie zurückzudrängen.
Das Werk beschreibt zu Beginn den Schwur, den jeder Soldat erbringen musste. Hier bedient sich der Komponist der Melodie „Auf zum Schwur“, dieses Lied wurde erst 1896 mit dem Text von Josef Seeber und der Musik von Ignaz Mitterer geschaffen. Es widerspiegelt den Geist der heutigen Schützen, trifft in seiner Essenz aber wohl auch die Überzeugung, die 1809 die Männer antrieb, die entschlossen waren, ihre Heimat vor der fremden Gefahr zu verteidigen und voller Stolz den Schwur ablegten, für Gott und das Kaiserreich „bis zum Tode“ zu kämpfen. Voller Zuversicht und Kampfgeist marschiert die Kompanie im Feldschritt auf, begleitet wird sie vom Spiel der Schwegel-Pfeifen und Trommeln, welche zu jener Zeit typisch waren.
Das Schlachtfeld rückt näher, der Feind ist bereits aus der Ferne zu vernehmen. Die Bayern, die in den Augen der Kastelruther Schützen das Böse symbolisierten, werden musikalisch „fremd“ (in anderer Tonart) dargestellt. Die beiden verfeindeten Heere kommen sich immer näher, bis es zum Angriff kommt. Nun sind die harmonischen Töne vorüber. Die Grausamkeiten und Schrecken des Krieges überwältigen die stolzen Männer. Welche höllischen Bilder mussten ertragen werden? Die Musik versucht diese wiederzugeben. Sie wird immer dunkler, und dissonanter.
Das Grauen hört erst auf, wenn sich eine Seite ergibt. In diesem Fall geht der Sieg an die Kastelruther Schützen: Majestätische Klänge erzählen von der Heimkehr der überlebenden stolzen Soldaten.
Auf der anderen Seite stehen die Verlierer: Die Bayern waren genauso stolz zum Kampf aufgebrochen, auch sie hatten ihrer Obrigkeit geschworen und sich zu Tapferkeit und Treue verpflichtet. Der Feind ist nicht das Böse, nein, der Feind besteht aus jungen Männern, Ehemännern, Vätern und Großvätern, die auf dem Schlachtfeld zurückbleiben. Sie hinterlassen Familien in Schmerz und Verzweiflung. Dramatisch klingende Töne und eine Verdüsterung der Harmonien (Moll-Tonart und Dissonanzen) verdeutlichen abschließend die wahren Auswirkungen eines Krieges.
Zur Kernaussage der Komposition:
Ein Krieg hinterlässt nur Verlierer. Beide Seiten sind von Schrecken und Schmerz gezeichnet. Trotzdem muss man den Menschen dankbar sein, welche sich in gutem Glauben in der Vergangenheit geopfert haben. Allerdings sollte dieses Opfer uns den Wert des Friedens bewusst machen und uns darin bestärken, uns für ein friedvolles Zusammenleben einzusetzen.

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  • Entstehungsjahr: 2013
  • Dauer: 2:30 min
  • Grad: 2
Kinderblasorchester

Besetzung

  • Fl 1/2
  • Ob
  • Cl 1/2
  • As 1/2
  • Hrn 1/2
  • Trp 1/2
  • Trb 1/2
  • Th 1/2
  • Tb 1/2
  • Perc 1/2/3

Der HofnarrHumoristisches Konzertwerk

„In einem königlichen Schloss tritt ein Hofnarr auf. Mit vornehmen Gesten begrüßt er die Gäste und verneigt sich elegant. Das närrische Treiben geht los: er lästert, spottet und hüpft dabei hin und her. Mit kräftigem Gestampfe baut er mit dem Publikum einen Rhythmus auf, um dann seine akrobatischen Kunststücke zu zeigen. Das närrische Treiben wird immer wilder und verrückter. Es gerät außer Kontrolle und der Hof-Saal wird regelrecht verwüstet. Der Hofnarr flüchtet, die Hofgesellschaft bleibt stumm und starr zurück und begreift nicht, was eben geschehen ist. Der Narr kommt kurz wieder zurück und verbeugt sich.“
Diese kleine Geschichte verbirgt sich hinter dem Stück „Der Hofnarr“, welches für eine Jugendkapelle und eventueller Darstellung eines Hofnarren konzipiert ist.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 3:00 min
  • Grad: 3
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3/4
  • Flh 1/2
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3

Die Kastelruther kemmen!Marsch

Wenn die Kastelruther eine sogenannte „Ausruckung“ (Auftritt) haben, geben sie sich stets Mühe schneidig und schwungvoll aufzutreten. Es ist der angeborene Stolz und die Freude am Musizieren, welche die Musikanten/*innen bei jedem Auftritt aufblühen lassen. Zum 10jährigen Dirigierjubiläum des Kapellmeisters Matthäus Crepaz komponierte er selbst diesen Marsch, welcher versucht eben genau diese erwähnten Eigenschaften musikalisch zum Ausdruck zu bringen.

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  • Entstehungsjahr: 2013
  • Dauer: 2:10 min
  • Grad: 2
Klarinettenduett

Besetzung

  • Cl 1/2

Eine Kerze abbrennen lassenWeise

Ein ruhiges, besinnliches und meditatives Klarinettenduett, das für die Veranstaltung „Advent unterm Schlern“ komponiert wurde.

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  • Entstehungsjahr: 2010
  • Dauer: 7:30 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Eh
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Fg 1/2
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Perc 1/2/3

ErlösungTrauermarsch

Dieser Trauermarsch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird der Leidende und im Sterben liegende Mensch beschrieben: Eine dramatisch und traurig klingende Melodie, die zu Beginn von einer Solo-Trompete vorgetragen wird, erklingt. Teilweise dissonante Noten und stolpernde Perkussionsrhythmen lassen den unerträglichen Zustand des Leids erfühlen.
Der zweite Teil beginnt mit einem abrupten Wechsel: Die tröstliche Melodie ist aufsteigend, der Rhythmus fließt, die Harmonien wirken entspannt. Nach einem feierlichen Höhepunkt beruhigt sich die Musik und endet mit drei letzten „Atemzügen“: Die „Erlösung“ ist eingetroffen.

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  • Entstehungsjahr: 2006
  • Dauer: 1:10 min
  • Grad: 3
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

Brass FanfareFanfare

Diese erste vollständige Komposition schuf Matthäus Crepaz für das "Urtijëi Brass Quintett", in dem er als Posaunist mehrere Jahre Mitglied gewesen ist.
Mit einem feierlichen Motiv, gespielt vom Hornisten, beginnt die Fanfare. Dieses Thema zieht sich leicht variiert durch das ganze Stück. Instrumentierung und Tonart wechseln ständig. Die Fanfare endet mit einem Höhepunkt in C-Dur.
In dieser Brass Fanfare kommt kein Instrument zu kurz, Melodie und Begleitung sind gerecht aufgeteilt. Eine Besonderheit sind die chromatischen Läufe in der Hornstimme, die Klangfarbe bei Unisono-Stellen zwischen schmetternder Posaune und Tuba einerseits und den hellen Klang der Trompeten anderseits.
Das Stück passt zu Beginn eines Konzertes sowie zu jeder feierlichen Gelegenheit.

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 1:10 min
  • Grad: 2
Posaunenduett

Besetzung

  • Trb 1/2

Alloan in dr wormen StubeWeise

Diese einfache kurze Weise wurde für die Veranstaltung „Advent unterm Schlern“ komponiert.

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 2:30 min
  • Grad: 3
Posaunenquartett

Besetzung

  • Trp/Flh 1/2
  • Trb/Th 1/2
  • or
  • Trp/Flh 1/2
  • Hrn/Trb/Th
  • Trb/Th
  • Tb
  • or
  • Trb 1/2/3/4

DahoamWeise

Mit dem Wort „dahoam“ (daheim) assoziiert jeder unterschiedliche Emotionen. Für die einen ist es vielleicht die Geborgenheit in der eigenen Familie. Andere denken dabei an ihr Heimatdorf, an vertraute Personen, Orte, Traditionen und Bräuche, und das wohlige Gefühl, das dabei aufkommt. All diese Emotionen wollte Matthäus Crepaz in dem Stück einfangen. Es kann in verschiedenen Besetzungen gespielt werden.

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  • Entstehungsjahr: 2013
  • Dauer: 2:10 min
  • Grad: 3
Posaunenquartett

Besetzung

  • Trb 1/2/3/4

ErinnerungenCharakterstück

Ein melancholisches Musikstück für vier Posaunen

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 1:20 min
  • Grad: 3
Posaunenquartett

Besetzung

  • Trb 1/2/3/4

Im AdventWeise

Eine kurze, moderne adventliche Weise für vier Posaunen

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  • Entstehungsjahr: 2011
  • Dauer: 2:00 min
  • Grad: 3
Posaunenquartett

Besetzung

  • Trb 1/2/3/4

Vor der KrippeWeise

Eine modern klingende Weise für die Weihnachtszeit für vier Posaunen

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  • Entstehungsjahr: 2016
  • Dauer: 12:00 min
  • Grad: 4
Blasorchester + Chor

Besetzung

  • S/A/T/B (Optional)
  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg 1/2
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3//4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3

HarmonieKonzertwerk

Anlass dieser Komposition waren die dramatischen Ereignisse der Flüchtlingswelle im Jahr 2016. „Harmonie“ ist der musikalische Versuch unterschiedliche Kulturen zu verbinden. In bekannten Volksweisen aus Tirol und aus afrikanischen Ländern suchte Matthäus Crepaz nach gleichen harmonischen Strukturen und er fand sie in folgenden Weisen: „In die Berg bin i gern“ (Traditionell), „Tirol isch lei oans“ (Musik: Vinzenz Goller, Text: Sebastian Rieger) und „Shosholoza“ (Musik und Text: Todd Matshikiza). Diese Volkslieder bilden den Nährboden der Komposition. Die Melodien werden nicht nur einfach dargeboten, sondern ineinander verwoben und fusioniert.
Dem Komponisten war es ein wichtiges Anliegen in diesem Werk einen dramatischen Moment einzubauen, in dem er sich musikalisch mit der Tragödie der Flüchtlinge im Mittelmeer auseinandersetzt. Es ist eine Hommage an die unzähligen Menschen, die der Not in ihrem Land entfliehen und sich in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft auf eine gefährliche, oft tödlich endende Reise machen.
Der Höhepunkt am Ende ist das symbolische Händereichen zweier Völker, deren unterschiedliche Kulturen durchwegs auch Gemeinsamkeiten aufzeigen. Musikalisch geschieht dies durch das Überlappen der beiden Lieder „Tirol isch lei oans“ und „Shosholoza“. „Harmonie“, zumindest im musikalischen Sinn, ist das Ergebnis.
Diese ist bis heute eine der erfolgreichsten Kompositionen von Matthäus Crepaz. Bei der Uraufführung mit der Musikkapelle Kastelruth und den Chören des Schlerngebietes (ca. 200 Sänger) gab es stehende Ovationen von gut 1.500 Zuhörern.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 3:50 min
  • Grad: 3
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3
  • Flh 1/2
  • Hrn 1/2/3
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Perc 1/2/3/4

Hoader MarschMarsch

Der „Hoader Marsch“ wurde als Auftragswerk der Musikkapelle St. Valentin an der Haide (I) zu ihrem 125. Jubiläum komponiert. Der Marsch ist in der Musiksprache zwar traditionell gehalten, beinhaltet aber dennoch originelle und modern klingende Passagen.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 5:00 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tuba 1/2
  • Perc 1/2/3/4/5

Hugo PolkaPolka

Diese humorvolle Polka widmete Matthäus Crepaz seinem Freund Hugo Prossliner, einem wahrhaften Original aus Kastelruth, der als Hornist bei jeder Probe mit einem flotten Spruch zur Stelle ist. Matthäus Crepaz hat ihn als stolzen Mann mit scheinbar harter Schale und offensichtlich weichem Herz kennengelernt. Diese charakteristischen Merkmale versucht er in die Polka einzubringen. Sie beginnt mit einer Eruption von Klängen und geht dann sofort in eine heitere Melodie mit vielen humoristischen Passagen über. Es folgt ein melodischer Zwischenabschnitt, bevor der erste Teil ein weiteres Mal erklingt. Das Trio beginnt mit typischen Hornmotiven, darauf folgt eine warme und weiche Melodie. Ein markanter Zwischenteil leitet dann über zum finalen Höhepunkt der Polka.

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  • Entstehungsjahr: 2016
  • Dauer: 6:40 min
  • Grad: 4
Orchester

Besetzung

  • 3(picc), 3(eh), 3 (bcl), 2 – 4, 4, 3, 1, Harp, pno, timp, perc(3), str

Imprescions d'autonnWalzer

„Imprescions d'autonn“ (Herbstliche Impressionen) ist ein melodischer und melancholischer Walzer.
Er besteht im Wesentlichen aus zwei Walzermelodien, die durch ständigen Klangfarbenwechsel und mit vielen Zwischenmotiven bereichert werden. Man könnte den Walzer auch als eine tonmalerische sinfonische Dichtung bezeichnen. Das Werk wurde im Kurhaus von Meran vom Orchester Sonoton Gherdëina zusammen mit dem Orchester der Musikfreunde Meran genau zum 31. Geburtstag des Komponisten und unter dessen Leitung uraufgeführt.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 7:20 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4

L JolKonzertwerk

„L Jol“ (Der Flug) ist eine Auftragskomposition des Musikvereins St. Ulrich und beschreibt einen Flug mit dem Paragleiter. Die Musik folgt einem genauen Programm: „Der Traum vom Fliegen“; „Erwachen“; „Der Aufstieg am Berg“; „Die Mühen des Aufstiegs“; „Am Gipfel“; „Das Warten auf den richtigen Wind“; „Anlauf“; „Schirmöffnung“; „Abflug“; „Schwerelosigkeit“; „Der Flug“; „Wieder Richtung Erde“; „Landung“; „Entspannung“; „Erhabenheit“; „Ausklang“.
Neben eingängigen Melodien stellen chromatische Läufe und rhythmische Verstrickungen spannende Herausforderungen für die Musiker. Ein Abenteuer für Zuhörer und Musiker.

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  • Entstehungsjahr: 2013
  • Dauer: 12:30 min
  • Grad: 4
Orchester + Chor

Besetzung

  • S/A/T/B 3(picc/afl), 3(eh), 3(bcl), 3(kfg) – 4, 4, 4, 1, harp, timp, perc(5), str

L lën dla pesc Text: Ivan SenonerHymne

Die Komposition „L lën dla pesc“ (der Baum des Friedens) kann man als symphonische chorale Tondichtung bezeichnen. Ivan Senoner beschreibt in seinem Text die Umstände in der Gesellschaft und die Wünsche, die wir Menschen haben. Die Kernaussage lautet: Jeder einzelne von uns trägt einen fruchtbaren Boden in sich, auf dem der Baum des Friedens gedeihen kann, wenn man ihn fürsorglich bewässert. Matthäus Crepaz hat die Musik dazu geschrieben. Dabei gestaltet er ein Hauptmotiv und einige Nebenmotive. Diese werden je nach Textmoment mit musikalischen Effekten und Verzierungen bereichert und entwickelt. Es gibt gewissermaßen drei Strophen und einen immer wiederkehrenden Refrain. Der letzte Abschnitt der Komposition wird nach und nach aufgebaut und wächst zum Schluss zu einem majestätischen Finale, symbolisch zu einem großen „Baum“, heran.
Die Uraufführung war im August 2013. Es spielten und sangen das Orchester Sonoton Gherdeina und sämtliche Chöre aus dem Grödnertal unter der Leitung des Komponisten selbst.

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  • Entstehungsjahr: 2016
  • Dauer: 5:40 min
  • Grad: 4
Orchester

Besetzung

  • 3(picc), 3(eh), 3(bcl), 3(kfg) – 4, 4, 4, 1, pno, timp, perc(5), str

La PasionTango

Eine Leidenschaft des Komponisten ist der Tango. Die Faszination liegt in der Symbiose des Tanzes mit der Musik, das Paradoxon zwischen Strenge und Ausgelassenheit, die Spannung zwischen Rhythmus und Melodie. Es handelt sich hierbei um einen Spanischen Tango mit den typischen rhythmischen Strukturen. Man hört in diesem Werk deutlich die Essenz des Tangos heraus und wird in diese leidenschaftliche Welt regelrecht hineingerissen.

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  • Entstehungsjahr: 2013
  • Dauer: 5:10 min
  • Grad: 3
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg 1/2
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3
  • Flh 1/2
  • Hrn 1/2/3
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3

LegianuHymne

„Legianu“ ist der historische Name des Ortes „Lajen“ (I) in Südtirol. Als die Musikkapelle Lajen ihr 190-jähriges Jubiläum feierte, wurde nicht nur ein neuer Pavillon eingeweiht, sondern seitens der Gemeinde auch eine Komposition in Auftrag gegeben. Matthäus Crepaz stellte sich der Herausforderung und schrieb eine moderne instrumentale Hymne. Diese besteht aus zwei Hauptmelodien, die nacheinander vorgestellt werden, um dann am Ende zu verschmelzen. Ein elegantes und feierliches Werk.

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  • Entstehungsjahr: 2010
  • Dauer: 9:40 min
  • Grad: 4
Harfe + Orchester

Besetzung

  • 3(picc), 3(eh), 3(bcl), 2 – 4, 4, 3, 1, harp(solo), timp, perc(2), str

MelancoliaFantasie

Die Fantasie „Melancolia“ ist ein Solo für Harfe und Orchester. Der Komponist ließ sich in der Schaffensphase von dem Gefühl der Melancholie treiben und versuchte dieses in Noten, Melodien, Harmonien und Klangfarben einzufangen. Das Werk besteht aus mehreren Motiven und Melodien, die sich ständig in abgewandelter und variierter Form wiederholen. Die Musik bricht immer wieder aus, bevor sie sich wieder dynamisch und klanglich beruhigt. Es ist ein impressionistisches Tongemälde, das uns die Geschichte des melancholischen Gefühls erzählt.

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  • Entstehungsjahr: 2007
  • Dauer: 1:10 min
  • Grad: 3
Duett

Besetzung

  • Vl
  • Harp

PierrotCharakterstück

Dieses kurze Duett für Violine und Harfe ist eine Hommage an den Clown „Pierrot“. Die Musik beschreibt mit einer einfachen Melodie und einer Moll-Harmonik den naiven, melancholischen und bemitleidenswerten französischen Charakterclown.

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  • Entstehungsjahr: 2010
  • Dauer: 3:30 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Eh
  • Fg
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2/3
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3

Quo Vadis?Satirischer Konzertmarsch

„Quo Vadis?“ „Wohin gehst du?“ Der Titel ist Programm.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 5:00 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts 1/2
  • Bars
  • Flh 1/2
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Perc 1/2/3/4

Raikastu MarschKonzertmarsch

Der „Raikastu Marsch“ ist ein Auftragswerk der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich zum 130. Bestehen der Bank. Im Titel des Marsches vereinen sich die Anfangsbuchstaben der Wörter „Raika“, „Kastelruth“ und „St. Ulrich“ zum Fantasiewort „RAIKASTU“, welches man beim wiederholten Aussprechen tatsächlich mit „Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich“ assoziiert.
Der Marsch ist ganz klassisch dreiteilig komponiert. Während der erste Teil freudig und festlich klingt, ist der zweite Teil („Bassgang“) etwas pathetischer und dramatischer. Das Trio beginnt entspannt mit einer aufsteigenden Melodiefolge. Diese wird von einem kurzen Zwischenteil aufgefrischt und wird dann in einem majestätischen „Grandioso“ zum Abschluss gebracht.

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  • Entstehungsjahr: 2015
  • Dauer: 4:30 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Fg
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts 1/2
  • Bars
  • Flh 1/2
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5

L Fauz RëCharleston

„L Fauz Rë“ („Der falsche König“) ist ein satirisches und humorvolles Stück im Charleston-Stil. Es ist ein Teilstück aus dem Musical „Rundení de lijendes“, welches der Komponist im Jahre 2015 geschaffen hatte. Das Werk beginnt mit einer feierlichen Fanfare, die symbolisch den König einführt. Gleich darauf folgt die Einleitung zum schwungvollen „Charleston“. Gedämpfte Trompetenklänge, Xylophon-Passagen sowie Zitate von typischen Zirkusmelodien (Bsp. „Einzug der Gladiatoren“) charakterisieren den ersten Teil, der die „falsche Seite“ eines Herrschenden beschreibt. Im 2. Teil wird mit Hilfe von Gesang und einer lebensfrohen Melodie die oberflächliche Lässigkeit des Herrschenden dargestellt. Der Protz und die zügellose Gier nach Reichtum und Macht werden musikalisch humorvoll und opulent dargestellt. Ein Amusement für Musiker und Zuhörer gleichermaßen.

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  • Entstehungsjahr: 2015
  • Dauer: 45:00 min
  • Grad: 2-3
Orchester + Chor

Besetzung

  • Alt(Solo)/S/A/T/B 3(picc), 2, 3(bcl),0 – 2, 2, 3, 1, euph, e.-b., pno, keyb, perc(5), vl, vc

Rundení de lijëndes (Text: Roland Verra)Musical

„Rundení de lijëndes“ („Echo der Legenden“) ist ein Musical, das von der Ladinische Bildungs- und Kulturdirektion in Auftrag gegeben wurde. Es war eine Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen Gröden und Gadertal und der Mittelschule von St. Ulrich. Inhaltlich geht es um die Sage vom Reich der Fanes, die als Nationalepos der Ladiner gilt. Roland Verra schrieb Gedichte zu dieser Sage und aus diesen entstand das Musical. Der musikalische Teil des Musicals umfasst neun Musikstücke, die zum Teil rein instrumental sind und zum Teil mit Gesang (Texte in ladinischer Sprache). Der Musikstil ist sehr abwechslungsreich: Neben hauptsächlich filmmusikalischen Elementen erklingen auch eine Fanfare und ein Charleston.

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  • Entstehungsjahr: 2015
  • Dauer: 7:00 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

S'la cianton!Potpourri

„S'la cianton!“ („Wir singen gemeinsam“) ist eine Hommage an vier traditionelle Grödner Lieder: „Gherdëina, Gherdëina“, „Tan bel ch'l ie sa mont“, „La ferata“ und „Ciantia da mont“.
Die vier Lieder werden in traditioneller Form wiedergegeben und mit zusätzlichen originellen kompositorischen Ideen ergänzt bzw. umgeformt. Auch ein gesungener Teil ist enthalten.

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  • Entstehungsjahr: 2015
  • Dauer: 4:30 min
  • Grad: 4-1
Blasorchester + Kinderblasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Eh
  • Fg 1/2
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts 1/2
  • Bars
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5
  • -+-
  • Fl 1/2
  • Ob
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts
  • Bars
  • Trp 1/2
  • Hrn 1/2
  • Trb 1/2
  • Th 1/2
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3

SalerenKonzertwerk

„Saleren“ ist der historische Name des Bergmassives „Schlern“ und ist ein Auftragswerk des Jugendblasorchesters „Jungschlern“ und der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich.
Das Werk ist für zwei Blasorchester konzipiert: eines auf höherem und das andere auf niederem Niveau (Kinderblasorchester). Die Herausforderung für die Musiker liegt im Zusammenspiel zwischen den beiden Blasorchestern.
„Saleren“ beginnt mit einem imposanten Motiv, das vom Hornregister vorgetragen wird. Dieses ist das Leitmotiv des gesamten Werkes. Dabei wird es immer wieder variiert und ändert ständig das Gewandt der Klangfarben. Das Kinderblasorchester wird nach kurzer Zeit mit einer einfachen Melodie eingeleitet, welche dieselbe harmonische Struktur wie das Leitmotiv aufweist. Die beiden Orchester spielen bald nicht nur nacheinander, sondern auch gleichzeitig, bis das Werk schließlich zu einem majestätischen Finale heranwächst.

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  • Entstehungsjahr: 2015
  • Dauer: 1:00 min
  • Grad: 4
Orchester

Besetzung

  • 3(picc), 3(eh), 4(bcl), 3(kfg) – 4, 4, 4, 1, harp, org, timp, perc(3), str

Musik und SeeleKonzertkonzept

„Musik und Seele“ ist ein Konzertkonzept des Komponisten Matthäus Crepaz. Es beinhaltet ausschließlich von Leopold Stokowski arrangierte Werke verschiedener klassischer Komponisten wie J. S. Bach, G. F. Händel, S. W. Rachmaninow und C. Franck. Die Einleitung, die Zwischenstücke und das Finale wurden von Matthäus Crepaz komponiert. Diese „Rahmenwerke“ beinhalten ein Leitmotiv, das wie ein roter Faden durch das gesamte Konzertprogramm von „Musik und Seele“ geführt wird. Außerdem werden die Hauptmelodien bzw. Hauptmotive aus den von Stokowski arrangierten Werken in Crepaz's Kompositionen als Her-, und Überleitung integriert.

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  • Entstehungsjahr: 2016
  • Dauer: 5:00 min
  • Grad: 4
Rockband + Streichquartett

Besetzung

  • Rock Band
  • Vl 1/2
  • Vla
  • Vc

Blood SenseRock

„Blood Sense“ ist ein Song der Band „Nolunta's“, welche dem Komponisten Matthäus Crepaz den Auftrag gab, ab dem zweiten Drittel des Songs ein Streichquartett zu integrieren.

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  • Entstehungsjahr: 2008
  • Dauer: 3:50 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Trp 1/2
  • Hrn
  • Trb
  • Tb

Swing Dain DingSwing

Dieser gemütliche Swing vereint humorvolle Momente mit lässigen Sequenzen. Jedes Instrument ist dabei gefordert und wird immer wieder solistisch eingesetzt.

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  • Entstehungsjahr: 2009
  • Dauer: 3:30 min
  • Grad: 4
Blasorchester

Besetzung

  • Picc
  • Fl 1/2
  • Ob 1/2
  • Fg 1/2
  • Cl(mi)
  • Cl 1/2/3
  • Bcl
  • As 1/2
  • Ts 1/2
  • Bars
  • Trp 1/2/3/4
  • Hrn 1/2/3/4
  • Trb 1/2/3/4
  • Th
  • Bar
  • Tb 1/2
  • Timp
  • Perc 1/2/3/4/5

The Word of HonorKonzertmarsch

Dieser Konzertmarsch war die erste Auftragskomposition des Komponisten. Der Musikverein St. Ulrich in Gröden brachte den Mut auf, einem jungen Musiker die Chance zum Komponieren zu geben. Matthäus Crepaz hatte sich selbst das Wort gegeben (daher der Titel „The Word of Honor“), wenn er eines Tages einen Marsch schreiben würde, sollten jene Instrumente vorwiegend zum Zuge kommen, die sonst immer Begleitung spielen müssen. Paradebeispiel: das Horn! Draufzahlen mussten dafür die „armen“ Klarinetten, die mit wenigen Ausnahmen eine begleitende Funktion einnehmen. Eine Besonderheit des Marsches sind die ständigen Tempowechsel im Trio-Teil.
Matthäus Crepaz sagt: „Ich habe einen Marsch geschrieben, der unmöglich zu marschieren ist und für die übertriebene Bombastik zu kurz geraten scheint, wahrscheinlich, weil gerade der Wert des Ehrenwortes heutzutage viel zu kurz kommt.“

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 1:10 min
  • Grad: 2
Duett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • or
  • Th 1/2

AlmruheWeise

Diese einfache und kurze Weise für zwei Flügelhörner oder zwei Tenorhörner beschreibt eine Atmosphäre, die man nur in höher gelegenen Gegenden verspüren kann. Es ist die „Almruhe“.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 1:50 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

AufstiegModerne Weise

Diese moderne Weise besteht aus einem Motiv, das sich nach und nach dynamisch und klangfarblich aufbaut. Dabei zieht es sich durch alle Instrumente und die Begleitfiguren variieren ständig.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 1:50 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

DonkborModerne Weise

Diese moderne Weise besteht aus einer Melodie, die mit Hilfe von ausgefeilten Harmonisierungen Warmherzigkeit ausstrahlt. Durch das Wechselspiel der Tonarten und Variationen der Umspielungen bleibt die Musik bis zum Schluss erfrischend.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 2:10 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

Es wor a schiane ZeitModerne Weise

Im Leben gibt es immer wieder schöne Momente von denen man sich trennen muss. Zurückblickend hat man ein bitter-süßes Gefühl und man denkt „Es wor a schiane Zeit“. Genau diese Atmosphäre will diese Komposition einfangen.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 1:40 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

Wenn dr Voter erzählt wia's domols wor…Moderne Weise

Wenn der eigene Vater von alten Zeiten spricht, dann hört man nicht selten ein melancholisches Gefühl mitschwingen. Diese moderne Weise versucht diesen besonderen Moment musikalisch einzufangen.

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  • Entstehungsjahr: 2017
  • Dauer: 2:50 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

Zeit zan nochdenkenModerne Weise

Die einfache Melodie, die sich in verschiedenen Tonarten und Begleitfiguren kleidet, gibt dem Zuhörer Zeit und Raum, den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen.

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  • Entstehungsjahr: 2018
  • Dauer: 2:40 min
  • Grad: 4
Blechbläserquintett

Besetzung

  • Flh 1/2
  • Hrn or Th or Trb
  • Trb
  • Tb

Zeit zum ZeithobnModerne Weise

Die Absicht des Komponisten war es, mit traditionellen Mitteln einer einfachen Weise das Thema der „Zeit“ einzufangen. Er bedient sich hierbei einer getragenen Melodie sowie flächigen Akkorden und Tempovariationen.

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  • Entstehungsjahr: 2019
  • Dauer: 17:20 min
  • Grad:
Digitalmusik

Besetzung

Blue LoveWellness-Meditationsmusik

Lassen sie sich in die Welt der Sinne, der Ruhe und des inneren Friedens entführen. Die Tonfrequenzen von „Blue Love“ wurden mit 432 Hz produziert. Diese etwas tiefere Frequenz steht im Einklang mit der natürlichen Erdfrequenz und ist daher besonders beruhigend. Außerdem hilft sie bei der Synchronisation der Gehirnhälften, bringt Körper und Seele in Einklang und harmonisiert die DNA.
Diese Musikproduktion wurde ausschließlich mit virtuellen und digitalen Instrumenten produziert. Es ist Musik für die Sinne.

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